Über das IFTR
Das Institut versteht sich als Mittler zwischen Wissenschaft und Praxis sowie als Einrichtung zur beruflichen Fortbildung. Es will eine Brücke zwischen den gesetzlich verankerten Zielen des Straf- und Maßregelvollzuges sowie der Bewährungshilfe einerseits und der Öffentlichkeit andererseits bilden, indem sie über Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung informiert und um Unterstützung bei dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe wirbt. Hierzu kooperiert das Institut mit den Mitgliedern anderer Institutionen und Gesellschaften, darunter auch Universitäten, die sich mit Diskursfeldern der Behandlungsforschung beschäftigen.
Das Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS-III)
Das BPS-III berücksichtigt die internationalen Erfahrungen und Forschungsergebnisse in der Behandlung von Sexualstraftätern auf kognitiv-behavioraler Grundlage und nimmt auch neue Impulse aus der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie auf. Es ist sowohl als Baustein in einem therapeutischen Gesamtkonzept als auch als alleinige Behandlungsmaßnahme einsetzbar.
Das Programm wird seit mehr als 25 Jahren im Strafvollzug, insbes. in sozialtherapeutischen Einrichtungen, im Maßregelvollzug der Landeskrankenhäuser und zunehmend auch im ambulanten Setting angewandt. In Deutschland und im deutschsprachigen Ausland arbeiten inzwischen mehr als 100 Einrichtungen mit diesem Programm.


